Energetische Synergien – Industrie, Landwirtschaft & Gemeinde

Das Tiroler Unterland, allen voran das Inntal, muss seine Energieversorgung nachhaltiger und ressourcenschonender aufstellen.
Auswertungen aus Analysen und der Machbarkeitsstudie Biogas belegen große ungenutzte Potenziale. Parallel dazu wachsen die Energieanforderungen von Gemeinden, Haushalten und Betrieben, was ein koordiniertes, sektorübergreifendes Energiemanagement nötig macht.

Ziel ist der Aufbau eines regionalen Energienetzwerks, das vorhandene Ressourcen effizient nutzt und die CO₂-Emissionen spürbar senkt. Kernstück ist ein energetisches Lastmanagement, das Erzeugung und Bedarf optimal aufeinander abstimmt und über lokale Produktion die regionale Wertschöpfung stärkt.
Die Verknüpfung landwirtschaftlicher, industrieller und kommunaler Ressourcen soll Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern verringern und der Landwirtschaft, dem Gewerbe und den Kommunen neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen.
Die entwickelten Konzepte und Pilotlösungen sind übertragbar, sodass die Region als Modellregion für Tirol dienen und zu den nationalen wie europäischen Klimazielen beitragen kann.
Getragen wird das Projekt von den Regionalmanagements KUUSK und Kitzbüheler Alpen, der Landwirtschaftskammer Bezirk Kufstein und der WK Tirol; Laufzeit 1.9.2025 bis 31.8.2028.

Weitere Informationen: KUUSK oder W. Kreuzer, kw@kreuzerenergy.at

Energiemonitoring in Ebbs, Langkampfen und Schwoich, ein Projekt des KUUSK

Drei Gemeinden der Region KUUSK gehen voran: Als erste in der Region werden sie ein Energiemonitoring einführen, die eine weitreichende digitale Erfassung ihrer Energieströme ermöglicht. Auf diesem Vorbild baut das Projekt des KUUSK auf und bringt dieses Energiemonitoring in die gesamte Region, als Grundlage für eine ganzheitliche Energiestrategie. Erfasst werden Energie- und Wasserverbräuche in öffentlichen Gebäuden weiteren kommunalen Einrichtungen – so lassen sich ineffiziente Muster erkennen, erneuerbare Quellen analysieren und CO₂-Emissionen senken. Die Verbrauchsdaten können in Echtzeit erfasst, veröffentlicht und die Bürger:innen aktiv eingebunden werden.

Vorteile: Jederzeit aktuelle Übersicht über die Energieverbräuche, einfache Reports und Meldungen von Daten (Tiroler Energieeffizienzgesetz), Alarm bei Abweichungen, Nutzung von Energiekapazitäten, Mitarbeiter-Ressourcenschonung

Projektträger: Regionalmanagement KUUSK

KUUSK: Energiemonitoring

Weitere Informationen: KUUSK oder W. Kreuzer, kw@kreuzerenergy.at

Strom erzeugen und optimierte Nutzung für österr. Lebensmittelbetriebe

In einem Energieprojekt der Kreuzer Energy GmbH wird für die Lebensmittelbranche die optimierte Nutzung der elektrischen Energie in den Focus gestellt.

Ablauf:

  • Check der derzeitigen Energienutzung
  • Ausarbeiten von Optimierungsmöglichkeiten
  • Einpassung einer Photovoltaikanlage
  • Nutzung des Stroms im Betrieb
  • Check von Elektrofahrzeugen: PKW und Nutzfahrzeuge
  • Nutzen von Förderungen

Ihr zusätzlicher Vorteil:

  • Projektbetreuung
  • Netzwerk
  • Kostenoptimierung
  • Ausschreibung von Leistungen
  • Online-Veranstaltungen in Webinaren

Projektinformationen:  Email an DI Wolfgang Kreuzer oder +43 650 6219912

Grilled T-bone steaks with fresh herbs, vegetables and wine bottle on rustic wooden board, Bildnachweis: istockphoto, Stock-Datei-ID: 673162958

 

Workshopreihe: Betriebliches Kontinuitätsmanagement, Rechtspflichten und Energie in 12 Monaten

Ziele

In einem Workshop-Programm sollen Firmen mit genehmigungspflichtigen Betriebsanlagen an die Erfüllung der Pflichten nach dem österr. Gewerberecht herangeführt werden. Der Energiebereich wird durchleuchtet und durch Einsparungen optimiert. Zur Risikovorsorge werden Grundelemente des betrieblichen Kontinuitätsmanagements erfasst.

Das Team von Kreuzer Energy bietet:

  • Organisation der Teilnehmer
  • Abhaltung von Präsentationen für die Teilnehmer (Webinare)
  • Aufbau einer Datenstruktur
  • Laufende Betreuung der einzelnen Teilnehmer
  • Weitere technische und organisatorische Dienstleistungen nach Bedarf

Projektphasen

  1. Bescheide
  2. Rechtspflichten
  3. §82b-Prüfung nach österr. Gewerbeordnung
  4. Mängelbehebung
  5. Energie
  6. Energieoptimierungen
  7. Betriebliches Kontinuitätsmanagement

Jede Projektphase ist aufgebaut in

  • Vermittlung von Wissen über Webinar
  • Umsetzung im Betrieb
  • Ablage in die Dokumentenstruktur

Dauer: 12 Monate

Die Organisation soll flexibel aufgebaut sein, so dass Firmen, die bereits Dienstleister in den Bereichen beschäftigen, eingebunden werden.

Teilnahme und Projektanfragen: Email an DI Wolfgang Kreuzer

oder per Telefon +43 (0)650 6219912

Energieeffizienz in Lackieranlagen

Merkmale effizienter Lackieranlagen und Info-Link zur AUVA

optimierte Antriebssysteme: energieeffiziente (Effizienzklasse) und frequenzgeregelte Motoren, verschieden einstellbare Ventilatordrehzahlen je nach Betriebsart

optimierte Antriebssysteme

druckgeregelte Kabine

Wärmerückgewinnung

erneuerbare Energie, Gasflächenbrenner

effiziente Beleuchtung und Spiegelset, reflektierende Seitenwand

verstärktes Trocknungssystem, alternativ: Infrarottrocknung für Teilelackierung

optimierte Druckluftbereitstellung mit geringen Leckmengen

Förderungen für Energieeinsparungen

Weitere Informationen: DI Wolfgang Kreuzer +43 (0) 650 6219912

Energieeffiziente Luftbehandlungsmethoden in Klimaanlagen: DEC-Anlagen

Anwendung: Klimaanlagen, die Kühlenergie ohne aktive Kältemaschinen bereitstellen.

Als Desiccant Cooling – Systeme werden Luftbehandlungsanlagen bezeichnet, die Sorption und Verdunstung nutzen. Wasserdampf im Luftstrom wird durch  Adsorption an feste oder durch Absorption an flüssige Sorptionsmaterialien unter Abgabe von Energie aufgenommen.

 

Durch das Einbringen von flüssigem Wasser in den Luftstrom mit Verdunstungsbefeuchtern wird der Luft Wärme entzogen.  Mit einer Hintereinanderreihung der Bauteile und Ergänzung mit Wärmetauschern können Klimaanlagen Kälteenergie ohne den Einsatz einer Kältemaschine zur Verfügung stellen. Sie werden auch als sorptionsgestützte Systeme bezeichnet. Als Trocknungsmittel können feste oder flüssige hygroskopische Materialien verwendet werden.

Anfrage für Beratung und Planung: DI Wolfgang Kreuzer +43 (0) 650 6219912

 

Wie Sie den Energiebezug besser einschätzen: Lastprofil

Je nach jährlicher Energiemenge werden vom Energieversorger verschiedene Zähler eingebaut. Meist ist es jedoch so, dass für Betriebe ein Lastprofil des Energiebezuges für Strom und/oder Gas aufgezeichnet wird (1/4-Stunden- bzw. 1 h-Stunden-Intervall). Fragen Sie Ihren Energieversorger um diese Lastprofile und ersuchen Sie um Zusendung. Wenn Sie sich nicht auskennen, wie Sie das interpretieren sollen, fragen Sie nach. Dann werden viele Daten für Sie logisch sein, einige jedoch könnten Sie überraschen.
Ich mache als Energieexperte regelmäßig Auswertungen von Lastprofilen und biete auch tiefergreifende Detailauswertungen und Energiecontrolling an. Anfrage für Beratung: DI Wolfgang Kreuzer +43 (0) 650 6219912